Breitband in Sachsen-Anhalt

Die Landesregierung hat sich nach der Herstellung der Grundversorgung neue Ziele gesteckt: Bis zum Jahr 2018 sollen alle Unternehmen und Gewerbetreibenden, alle öffentlichen Institutionen, alle Schulen und alle Privathaushalte mit Hochgeschwindigkeitsnetzen (Next-Generation-Access-Netzen (NGA-Netze)) von mindestens 50 MBit/sec. Downloadgeschwindigkeit versorgt werden. Denn die Bandbreitenbedarfe und die Zahl der Internetnutzer wachsen schnell, und darauf stellt sich Sachsen-Anhalt mit seiner Breitbandausbau-Politik ein. Das Ziel ist ehrgeizig (aktuell liegt die Quote von Anschlüssen mit 50 MBit/sec. landesweit noch bei ungefähr 40 Prozent), aber erreichbar. Für die Realisierung dieses Ziels sollen ab 2015 Fördergelder aus den europäischen Strukturfonds bereitgestellt werden. Neben dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes (ELER) wird auch der Europäische Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) genutzt.

Weiterhin stehen für den Breitbandausbau drei Fördermöglichkeiten zur Verfügung: Die Förderung zur Errichtung von passiver Infrastruktur, die Förderung von Investitionskosten für Baumaßnahmen im Breitbandbereich und die Förderung der Investitionskosten/der Wirtschaftlichkeitslücke eines Netzbetreibers (Differenz zwischen Ausbaukosten und Einnahmen des Telekommunikationsunternehmens über fünf bis sieben Jahre). Sachsen-Anhalt hat dafür eine eigene Richtlinie erstellt, die am 20. Februar 2015 in Kraft getreten ist.

Sie haben hier die Möglichkeit Ihre Breitbandbedarfsmeldung zu machen.

Nähere Informationen zur Bedarfsmeldung finden Sie in diesem Flyer.

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