Tangermünde
Sehenswertes, interaktive Stadtführung


Auf der folgenden Karte sehen Sie die einzelnen Stationen Ihrer Tour.
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Stadtplan (61 KB)

1. Ruine Dominikanerkloster
Das Dominikanerkloster in Tangermünde wurde 1438 gegründet. Nach der Einführung der Reformation wurde es aufgelöst.
Dominikanerkloster

Schrotturm 2. Schrotturm
Es handelt sich um einen ehemaligen Wehrturm der Stadtbefestigung. 1825 wurde dieser auf 47 m erhöht. Hier wurden bis Mitte des 19.Jahrhunderts Schrotkugeln hergestellt.
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3. Neustädter Tor
Dieses Tor gehört zu den schönsten mittelalterlichen Toranlagen im norddeutschen Raum. Der rechteckige Turm wurde um 1300 errichtet. Der Rundturm und der Mittelbau entstanden um 1450. Die Putzblenden über der Tordurchfahrt tragen 1897 aufgemalte Wappen. Von links beginnend handelt es sich um den:
- preußischen Königsadler,
- Reichsadler des Bismarckreiches mit dem aufgelegten Hohenzollernschild,
- Tangermünder Adler,
- Adler des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation,
- brandenburgischen Adler.
Neustädter Tor

Nikolaikirche 4. Nikolaikirche
Die Kirche wurde um 1200 errichtet. Dieser romanische Feldsteinbau wird seit Ende des 16. Jahrhunderts für profane Zwecke genutzt.
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5. Kirchstr. 62 - ehemalige Zuckersiederei
In diesem Haus wurde 1826 eine Zuckersiederei gegründet.
Daraus entwickelte sich später, auf anderem Gelände, eine der größten und modernsten Zuckerraffinerien Europas sowie die Tangermünder Schokoladenfabrik. Hier wurde unter anderem die bekannte Schokolade "Feodora" hergestellt.
Kirchstr. 62 - ehemalige Zuckersiederei

Rathaus 6. Rathaus
Der Ostflügel des Rathauses mit seiner prächtigen 24 m hohen Schauwand wurde um 1430 errichtet.
Etwa 50 Jahre später wurde der quergerichtete Baukörper mit der Gerichtslaube angebaut. Dieser Bau verdeutlicht den einstigen Wohlstand der Bürger der Stadt. In der obersten Etage befinden sich der herrliche Rathausfestsaal und das Trauzimmer.
Das Erdgeschoss und die Kellerräume werden als Museum genutzt.
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7. Fachwerkhäuser in der Kirchstraße
Das Straßenbild in der Kirchstraße wird weitgehend von Fachwerkhäusern aus dem 17. Jahrhundert und jüngeren Datums bestimmt. Sie zeigen zum Teil beachtenswerte Schmuckformen. Das Haus Nr. 23 mit seinen reichen Flachschnitzereien gehört zu den schönsten Tangermünder Fachwerkhäusern.
Fachwerkhäuser in der Kirchstrasse

Der Buhnenkopf 8. Der Buhnenkopf
Dieses Fachwerkhaus wurde im 17. Jahrhundert errichtet. Es wird als "Buhnenkopf" bezeichnet, da es so in die Straße hineinragt, wie ein Buhnenkopf der Uferbefestigung in den Fluss.

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9. Putinnen
Es handelt sich um zwei Türme, die auf der Stadtmauer stehen.
Der westliche Turm schützt eine Treppe, um den Zugang zum Fluss zu gewährleisten. Der östliche Turm (Bild) diente einst als Bürgergewahrsam.
Putinnen

Stadtmauer 10. Stadtmauer
Die Stadtmauer wurde um 1300 errichtet.
Im 18. und 19. Jahrhundert wurden umfangreiche Erneuerungsarbeiten vorgenommen. Die ursprüngliche Wirkung der Gesamtanlage ist über die Jahrhunderte erhalten geblieben.
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11. Steigberg
Diese Treppe führt hinauf zur Stadt.
Sie wurde mit einem Wehrturm überbaut
Steigberg

Rossfurt mit Elbtor 12. Roßfurt mit Elbtor
Die Roßfurt ist ein von hohen Futtermauern eingefasster etwa 100 m langer Hohlweg, der vom Elbtor zur Stadt hinaufführt.
Bis in das vorige Jahrhundert bildete sie den einzigen Zugang zur Stadt von der Elbseite her. Das Elbtor wurde im 15. Jahrhundert errichtet.
An der linken Seite des Torbogens befindet sich eine Messlatte mit den Höchstwasserständen der vergangenen Jahrhunderte.
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13. St. Stephanskirche
Diese Hallenkirche wurde in mehreren Bauabschnitten errichtet. Von der ursprünglichen Ausstattung der Kirche ist kaum noch etwas vorhanden, da diese während des Stadtbrandes von 1617 den Flammen zum Opfer fiel. Bekannt ist die St. Stephanskirche für die Scherer Orgel aus dem Jahre 1624, sie gehört zu den zehn wertvollsten historischen Orgeln Europas. Nach umfangreichen Restaurierungsarbeiten erklingt sie seit September 1994 wieder in der St. Stephanskirche.
St. Stephanskirche

Hünerdorfer Tor 14. Hünerdorfer Tor
Von der ursprünglichen Doppeltoranlage ist nur noch der 24 m hohe Wehrturm des Haupttors erhalten. Der untere Teil wurde um 1300 errichtet. Um 1460/70 erfolgte die Weiterführung des Turmes in achteckiger Form.
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15. Schloßfreiheit 5, Burgmuseum
Die Straße war früher eine Burgmannensiedlung. Das Haus Nr. 5 ist das älteste Wohnhaus der Stadt. Das Untergeschoss stammt aus dem Jahre 1543, das Obergeschoss wurde im 17. Jahrhundert errichtet.
Schlossfreiheit

Gefängnisturm 16. Gefängnisturm
Der Turm wurde um 1480 zur zusätzlichen Sicherung der Burganlage errichtet. Im 18.Jahrhundert wurden Gefängniszellen in den Turm eingebaut, die ihm seinen Namen gaben. Das Kegeldach wurde 1912 aufgesetzt.
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17. Kanzlei
Es ist das einzige erhaltene Gebäude im inneren Burghof aus dem 14. Jahrhundert. Die Kanzlei war einst das Tanzhaus, im 17. Jahrhundert wird darin eine Schreiberei erwähnt.
Kanzlei

Schloss 18. Schloss
An dieser Stelle stand einst das unter Kaiser Karl IV. erbaute Schloss. Im Jahre 1640 wurde es durch schwedische Truppen zerstört. Das jetzt an dieser Stelle stehende Gebäude wurde um 1700 unter dem preußischen König Friedrich I. errichtet.
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19. Denkmale
Das Standbild Kaiser Karls IV. wurde im Jahre 1900 errichtet. Es ist ein Geschenk Kaiser Wilhelms II. an die Stadt.
Das Denkmal Kurfürst Friedrichs I. aus dem Hause Hohenzollern wurde 1912 aufgestellt. Die Hohenzollern residierten einige Jahrzehnte in Tangermünde, bis sie Mitte des 15. Jahrhunderts ihren Sitz nach Berlin-Cölln verlegten.
Denkmale

Kapitelturm 20. Kapitelturm
Während des großzügigen Umbaus der Burganlage unter Kaiser Karl IV. in der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts wurde der Bergfried (Wehrturm) errichtet. Von hier aus konnten die Elbufer stromauf- und -abwärts beobachtet werden. In späterer Zeit diente der Turm als Getreidespeicher des Berliner Domkapitels, daher die heute gebräuchliche Bezeichnung Kapitelturm. Mit seinen bis zu 1,50m dicken Mauern erhebt sich der Turm über einer Grundfläche von 9,80m x 6,70m und erreicht mit seinen sechs Geschossen eine Höhe von 50m. Das oberste Geschoss und das sich darüber befindende Walmdach wurden unter Kaiser Wilhelm II. im Jahre 1903 erneuert. Nach umfangreichen Sanierungsarbeiten wird der Kapitelturm seit dem 21. Mai 2003 als Aussichtsturm genutzt.
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21. Elisabethkapelle / Salzkirche
Die Kapelle gehört ursprünglich zu einem gleichnamigen Hospital, das währen des Stadtbrandes im Jahre 1617 den Flammen zum Opfer fiel.
Ende des 17. Jahrhunderts bis in das 19. Jahrhundert hinein diente die Kapelle als Salzlager.
Seit Mai 1997 wird sie als Ausstellungs- und Konzerthalle genutzt.
Elisabethkapelle / Salzkirche