Denken ohne Geländer - Geschichte einer jüdischen Kaufmannsfamilie
Am Donnerstag, dem 22. Januar 2026, beginnt um 18.00 Uhr in der Tangermünder Salzkirche der Vortrag "Die Geschichte einer jüdischen Kaufmannsfamilie".

Mitglieder der großen jüdischen Familie Conitzer gründeten in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts bis in die Zeit zwischen dem Ersten und Zweiten Weltkrieg hinein mehr als 30 Kaufhäuser.
Standorte waren auch in Tangermünde, Stendal und Tangerhütte.
In einem Vortrag von Valentina Holt, Sven Heine und Petra Hoffmann wird die Geschichte des jüdischen Warenhauskonzerns „M. Conitzer & Söhne" beleuchtet.
Sie endete im Jahre 1938 mit ihrer Zerschlagung durch die Nationalsozialisten.
Am Beispiel der aus Tangermünde stammenden Holocaust-Überlebenden Ursula Frankenstein, geb. Conitzer wird der lange und steinige Weg der Rückerstattungsverfahren nach Kriegsende dargestellt. Conitzer-Nachfahren werden über die Verfolgung und Flucht ihres Großvaters Gert Conitzer berichten.
Im Anschluss wird eine Diskussion angeboten.
Der Eintritt ist frei.
Gefördert im Rahmen des Landesprogramms
