Flüstergasse Burgaufgang
Flüstergasse am Aufgang zur Burganlage von Tangermünde
Am Aufgang zur Burg von Tangermünde erwartet Sie ein ganz besonderes Erlebnis:
Die Flüstergasse am Burgaufgang – ein Ort, an dem Geschichte lebendig wird und selbst die Mauern Geheimnisse preisgeben.
Hier werden vier historisch belegte und spannende Geschichten aus vergangenen Jahrhunderten erzählt. Doch aufgepasst: Zwischen den ehrwürdigen Mauern erzählt der schelmische Geist der Stadt nicht nur von den Ereignissen, die einst stattfanden. Mal neckt er charmant die Gäste, mal macht er galante Komplimente, dann wieder klappern plötzlich Kerkerschlüssel – oder irgendwo pfeift jemand ganz unschuldig eine kleine Melodie. Wer war das? Lauschen Sie genau…
Hoch über der Elbe erhebt sich die ehrwürdige Burg Tangermünde – der älteste Teil der Stadt Tangermünde. In ihren kaiserlichen Mauern wurde Geschichte geschrieben. Hier residierten Herrscher, hier wurde gefeiert, hier wurde geforscht – und genau hier beginnt eine ganz besondere Zeitreise mit unserem Geist der Stadt:
Wo einst Kaiser und Könige wandelten, haucht nun der Geist der Stadt den Mauern neues Leben ein. Mit einem Augenzwinkern, manchmal geheimnisvoll flüsternd, manchmal heiter lachend, manchmal schelmisch, führt er Besucherinnen und Besucher durch die bewegte Vergangenheit der Burg.
Er erzählt vom allerersten Burgfest im Jahr 1988 – damals noch klein, fast familiär, und doch voller Begeisterung. Damals, da kannte noch jeder jeden! Heute ist es ein rauschendes großes Stadtfest und aus dem Veranstaltungskalender nicht mehr wegzudenken. Jahr für Jahr feiern Einheimische und Gäste gemeinsam dieses lebendige Stück Stadtgeschichte.
Dann wird seine Stimme ehrfürchtig, wenn er vom rauschenden Fest des Jahres 1374 berichtet. Kaiser Karl Karl IV. hatte alles eingeladen, was Rang und Namen besaß, um die Vereinigung der Mark Brandenburg mit dem Königreich Böhmen zu feiern. Im Tanzsaal der Burg wurde gespeist, musiziert und bis tief in die Nacht gefeiert. Und wer genau hinhört, meint vielleicht noch heute das Klingen der Becher und das Echo höfischer Musik zu vernehmen.
Ganz sanft wird der Geist, wenn er von der Übernachtung der Königin Luise von Preußen im Jahr 1806 erzählt. Nur eine Nacht weilte sie in der Stadt – und doch blieb ihre Anmut unvergessen.
Und schließlich berichtet er stolz von den ersten archäologischen Ausgrabungen, die 1888 der Tangermünder Apotheker Carl Hartwich leitete. Direkt hier an der Burg entdeckte er die Grundmauern der einstigen Johanniskapelle, die Kaiser Karl IV. errichten ließ. Ein Meilenstein für die Erforschung der Stadtgeschichte – und ein Beweis dafür, dass die Burg ihre Geheimnisse nur denen preisgibt, die genau hinsehen.
Die Flüstergasse ist deshalb untrennbar mit der Burg verbunden. Sie gehört hierher – in das Herz der ältesten Mauern Tangermündes. Zwischen Geschichte und Gegenwart, zwischen Fakten und feinem Humor entsteht ein Erlebnis für Groß und Klein.
Denn wo Geschichte geschrieben wurde, darf sie heute ruhig auch einmal flüstern.
Die Flüstergasse am Burgaufgang ist mehr als ein Weg – sie ist eine Zeitreise für Groß und Klein.
Spielerisch, spannend und mit einem Augenzwinkern vermittelt sie historische Werte und echte Begebenheiten. Kinder staunen über klappernde Kerkerschlüssel, Erwachsene lauschen gebannt den Stimmen vergangener Jahrhunderte – und am Ende gehen alle mit einem Lächeln.
Kommen Sie nach Tangermünde und erleben Sie Geschichte, die flüstert, lacht und manchmal auch ganz frech zwinkert.

