Barrierefreie Innenstadt 1.BA (Abschnitt Lange Straße von St. Stephan bis Marktplatz)
1. Beschreibung der Ausgangssituation
Die Tangermünder Innenstadt ist aufgrund der Straßenborde nicht barrierefrei.
An die Hauptgeschäftsstraße „Lange Straße“ münden verschiedene kleine Straßen. Diese Übergänge sind nicht barrierefrei. Selbst die Überquerung der Langen Straße auf die gegenüberliegende Seite ist aufgrund der Borde nicht barrierefrei. Weiterhin befinden sich 8 Grundstückszufahrten in der Langen Straße, die ebenfalls nicht barrierefrei gequert werden können.
2. Projektziele
Ziel des 1.Bauabschnittes ist eine barrierefreie Innenstadt im Abschnitt Lange Straße von St. Stephanskirche bis zum Marktplatz zu schaffen, sowie das Auffinden des Blindentastmodels auf dem Kirchenvorplatz.
3. Beschreibung der geplanten Maßnahme
Folgende Maßnahmen sind vorgesehen:
- barrierefreie Querung aller Grundstückszufahrten
- Querung der 5 Seitenstraßen
- 4 barrierefreie Querungen der Langen Straße:
1. Höhe Scheunenstr. (Apotheke)
2. Lange Straße (Marktplatz)
3. Reuterstraße (Optiker)
4. Parkanlage vor Kirche, um die Erreichbarkeit des Blindentastmodels und das öffentliche
WC barrierefrei zu ermöglichen.
Zur Erreichbarkeit Blindentastmodel: Ab Startpunkt Lange Straße 40 weiterführend
durch die Parkanlage und Freifläche vor der Kirche bis zum Blindentastmodel wird ein Blindenleitsystem erbaut. Durch Bodenindikatoren wird eine taktile Leitführung erreicht, die die Nutzung eines Leitstockes voraussetzt.
4. Projektbegründung und Wirkungsabschätzung
Stärkung einer nachhaltigen Siedlungsentwicklung durch Gestaltung und Entwicklung attraktiver Ortsbilder und Revitalisierung innerörtlicher Bereiche
5. Förderung
Das Vorhaben wird im Rahmen des GAP-Strategieplans für die Bundesrepublik Deutschland für die Förderperiode 2023 bis 2027 (GAP-SP) und nach den Regularien des Europäischen Landwirtschafsfonds zur Entwicklung des ländlichen Raums (ELER), Intervention LEADER (Interventionscode (MS) – EL-0703) aus Mitteln der Europäischen Union und Mitteln des Landes Sachsen-Anhalt gefördert.

