Bürgerberatung durch den Beauftragten des Landes Sachsen-Anhalt zur Aufarbeitung der SED-Diktatur
Beratung für Betroffene von SED-Unrecht und zur Einsichtnahme in die Stasi-Akten
Menschen, die in der DDR zwangsaussiedelt wurden, Freiheitsentzug in politischer Haft oder durch Einrichtungen der Kinder und Jugendhilfe und berufliche Benachteiligungen erlitten haben, haben Anspruch auf Rehabilitierung und finanzielle Entschädigung.
Für Opfer von SED-Unrecht bietet der Beauftragte des Landes Sachsen-Anhalt zur Aufarbeitung der SED-Diktatur Beratungen an.
Es geht dabei um Fragen zur Rehabilitierung nach dem SED-Unrechtsbereinigungsgesetzen, Anerkennung gesundheitlicher Folgeschäden, psychologischer Unterstützung und Einsichtnahme in die Stasi-Akten.
Zudem wird Hilfestellung bei der Recherche und Sachverhaltsaufklärung für Menschen angeboten, die Erfahrungen im Bereich Adoption bzw. Zwangsadoption in der DDR gemacht haben und zusätzliche Unterstützung bei Menschen mit gezielter Biografieforschung, die nach Angehörigen suchen, die in der DDR getrennt wurden.
Im Jahr 2026 werden die Bürgerberatungen für den Landkreis Stendal u.a. in der und Hansestadt Havelberg und Hansestadt Stendal angeboten.
Rathaus Hansestadt Havelberg, Markt 1
19.03.2026, 10 bis 16 Uhr
30.04.2026, 10 bis 16 Uhr
25.06.2026, 10 bis 16 Uhr
01.10.2026, 10 bis 16 Uhr
Hansestadt Stendal in der Caritas-Beratungsstelle, Stadtseeallee 1
01.04.2026 11 bis 17 Uhr
01.07.2026 11 bis 17 Uhr
02.12.2026 11 bis 17 Uhr
Eine telefonische Anmeldung ist zwingend erforderlich unter
info@lza.lt.sachsen-Anhalt.de oder Tel.: 0391 / 560 1505.
| Symbol | Beschreibung | Größe |
|---|---|---|
| Infoflyer |
3.5 MB | |
| Beratungsflyer |
1.5 MB | |
| Anzeigentext |
0.1 MB |