22. Altmärkisches Heimatfest findet 2027 zeitgleich zum Burgfest statt
Der Ausrichter für das 22. Altmärkische Heimatfest, welches 2027 stattfinden soll, steht fest:
Steffen Schilm hat als Bürgermeister der Kaiser- und Hansestadt Tangermünde am Dienstagnachmittag den Staffelstab von den beiden altmärkischen Landräten Steve Kanitz (Salzwedel) und Patrick Puhlmann (Stendal) sowie Norbert Lazay (Vorsitzender des Altmärkischen Heimatbundes) erhalten.
Damit ist Tangermünde Veranstalter und erstmals Gastgeber für das Fest und folgt auf die Hansestadt Salzwedel (2025).
Das Altmärkische Heimatfest wird alle zwei Jahre an wechselnden Orten der Altmark ausgerichtet und bringt Menschen aus der gesamten Region zusammen. Mit der symbolischen Staffelstabübergabe wird der Wechsel des Gastgeberortes nach Tangermünde sichtbar. Zugleich steht sie für die enge Zusammenarbeit über Kreisgrenzen hinweg und die gemeinsame Verbundenheit mit der Altmark.
Als Fest der gesamten Region rückt das Altmärkische Heimatfest die kulturelle und gesellschaftliche Vielfalt der Altmark in den Mittelpunkt. Es würdigt das Engagement der Menschen, die sich mit Leidenschaft für ihre Städte und Gemeinden einsetzen und damit die gemeinsame altmärkische Identität lebendig halten.
Zu den Partnern des Heimatfestes gehören der Altmärkische Heimatbund, der Landkreis Stendal, der Altmarkkreis Salzwedel sowie der Altmärkische Regionalmarketing- und Tourismusverband (ART). Gemeinsam setzen sie sich dafür ein, die Besonderheiten der Region sichtbar zu machen und den Austausch zwischen den Menschen zu fördern.
Ein wichtiger Bestandteil der Vorbereitungen ist die Einbindung regionaler Akteure.
Vereine, Schulen, Kindertagesstätten, Kultur- und Bildungseinrichtungen sowie weitere Initiativen und Institutionen sollen aktiv an der Gestaltung und Durchführung des Festes mitwirken. So entsteht ein vielfältiges Programm, das die zahlreichen Facetten der Altmark widerspiegelt und zum gemeinsamen Erleben, Entdecken und Austausch einlädt.
Das 22. Altmärkische Heimatfest findet zeitgleich mit dem 38.Tangermünder Burgfest
vom 10. bis 12. September 2027 statt.
Der Altmärkische Heimatbund wird auf dem Bleichenberg mit einem eigenen Festbereich vertreten sein und damit die Vielfalt und Lebendigkeit der altmärkischen Heimatkultur präsentieren.
„Für 2027 ist ein vielfältiges Programm geplant, das Regionalgeschichte vermittelt und Begegnungen ermöglicht“, blickte Norbert Lazay voraus.
„Dazu gehören Fachvorträge und Ausstellungen, die historische Persönlichkeiten und die Geschichte der Altmark anschaulich machen werden.“
Weiterhin sind ein buntes Bühnenprogramm, verschiedene Aktions- und Informationsstände sowie ein großer Festumzug am Samstag, den 11. September 2027 geplant.
“Auch die Altmärkische Heimatstaffel wird zum Mitmachen einladen.
Sie vermittelt Geschichte auf spielerische Weise und bringt Menschen verschiedener Generationen zusammen“, ergänzte Kanitz.
„Das Heimatfest steht unter dem Motto ‚Gesichter der Altmark‘, erklärte Puhlmann.
„Es verbindet historische Persönlichkeiten und die Geschichte der Region mit den Menschen, die die Altmark heute gestalten: darunter Vereine, Heimatgruppen, Ehrenamtliche, Künstlerinnen und Künstler sowie Kinder und Jugendliche“, so der Landrat das Landkreises Stendal.
Tangermünde bringt dabei seine eigene Stadtgeschichte in den größeren Zusammenhang der Altmark ein.
„Der Charakter des Altmärkischen Heimatfestes und des Tangermünder Burgfestes bleiben für die Besucher sichtbar und dennoch wird gemeinsam gefeiert“, stellte Schilm in Aussicht.
Die gemeinsame Eröffnung ist für den Abend des 10. September 2027 geplant.
Bereits am Mittwoch, dem 8. September 2027, steht die Geschichte der Altmark im Mittelpunkt.
Ab 19 Uhr widmet sich ein Vortrag den altmärkischen Geschichtsschreibern.
Mit Blick auf Tangermünde sollen dabei voraussichtlich zwei bedeutende Persönlichkeiten näher vorgestellt werden:
Wilhelm Zahn (1848 bis 1911), Pfarrer und Altertumsforscher, sowie Christoph Entzelt (1517 bis 1583), Geistlicher und Historiker.

Steve Kanitz (von links), Norbert Lazay und Patrick Puhlmann (von rechts) überreichen den symbolischen Staffelstab an Steffen Schilm.
pressefoto © Stefan Rühling