Freizeit- und Reiseplaner

Sehenswürdigkeiten, Ausflugsziele und Freizeitmöglichkeiten der Region – all das finden Sie gesammelt in unserem Freizeitplaner. Sie können aus folgenden Rubriken wählen und erfahren alles Wissenswerte: Lage, Öffnungszeiten oder Kontaktdaten:

  • Blaues Band
  • Kultureinrichtungen
  • Straße der Romanik
  • Sportmöglichkeiten
  • Bildung & Betreuung
  • Sehenswürdigkeiten
  • Freizeit/Sonstiges

Viel Spaß beim Stöbern und Aussuchen!

  • Dorfkirche Schönhausen

    Die Dorfkirche St. Marien und Willibrord ist die Taufkirche Otto von Bismarcks. Der Backsteinbau wurde 1212 geweiht.

    1562 wurde der Ort Eigentum der Bismarcks, so übernahmen sie auch das Patronat über die Kirche. Der Typus der dreischiffigen Basilika ohne Querschiff wurde wahrscheinlich vom Havelberger Dom abgeleitet. Die Ostpartie mit Rechteckchor folgt hingegen dem Vorbild der Klosterkirche Jerichow, deren Einfluss auch an den Gliederungselementen und Schmuckformen erkennbar ist. Mauerwerk, Gliederung und Schmuckformen sind am ganzen Bau außerordentlich sorgfältig ausgeführt. Außer dem Bauschmuck mit Gliederung und unterschiedlichen Friesen haben sich im Innern zwei bedeutende Ausstattungsstücke des 13. Jahrhunderts erhalten: der Taufstein und das lebensgroße spätromanische Triumphkreuz aus Holz. Nach jüngsten Erkenntnissen der Dendrochronologie (Altersbestimmung des Holzes nach Jahresringen) wurde dieses Kreuz um 1236 geschaffen und gehört damit zu den ältesten Großkreuzen Mitteldeutschlands. Die übrige Ausstattung mit Altar, Kanzel, Gestühl und Orgel ist barock.
    Grabdenkmäler des 16.-19. Jahrhunderts erinnern an die Familie von Bismarck.

    Führungen auf Anfrage Tel. 039323 -3 82 06

    Adresse:
    Fontanestraße
    39524 Schönhausen

  • Nordroute der Straße der Romanik

    Die Nordroute führt vom berühmten Magdeburger Dom durch die malerische Altmark bis in den hohen Norden Sachsen-Anhalts.

  • Prämonstratenserstift Jerichow

    Das Mitte des 12. Jahrhunderts gegründete Kloster gehört zu den ältesten und künstlerisch bedeutendsten Backsteinbauten östlich der Elbe. Die Prämonstratenser von Jerichow prägten die Architektur Nord- und Mitteleuropas nachhaltig.

    Die Prämonstratenser waren die Ersten, die das reiche Lehmvorkommen der Elbniederung zum Brand von Backstein nutzten. Damit diente die Stiftskirche mehr als 20 Kirchen im Umland als Vorbild. 1144 ließ König Konrad III. das Kloster gründen. Der romanische Backsteinbau blieb jahrhundertelang unverändert erhalten weil sich durch den Streit der Territorialfürsten das Kloster nicht weiterentwickelte. In den Innenräumen setzt romanischen Bauplastik aus Sandstein in hellem Grau wirkungsvolle Akzente zu den glatten und gleichmäßigen roten Backsteinflächen. Insbesondere die Kapitellplastik in der Krypta gehört mit ihren eigenwilligen Formen zu den Höhepunkten der Kunst um 1200. In der Krypta befindet sich auch eine aus Italien stammende Säule aus Quarzdiorit. Von der Kirchenausstattung erhielten sich der romanische Hochaltar und der Sockel des neu zusammengesetzten Osterleuchters. 1631 verwüsteten kaiserliche und schwedische Truppen Stadt und Kloster nachdem im Zuge der Reformation das Klosterleben ein Ende fand. 1853- 1856 wurde die Kirche umfassend restauriert. 1977 wurde ein Museum eröffnet. Es informiert über Geschichte und Bedeutung des Klosters. Im Sommer finden Konzerte und Ausstellungen statt.

    Adresse:
    Am Gut 1
    39319 Jerichow

    Öffnungszeiten:

    1. Mai - 31. Okt
    täglich 10:00 bis 17:00 Uhr

    1. Nov - 30. Apr
    täglich 10:00 bis 16:00 Uhr

  • Stadtpfarrkirche Jerichow

    Die Stadtkirche von Jerichow ist ein Backsteinbau und wurde Anfang des 13. Jh. errichtet. Der Fachwerkturm wurde im 17. Jh. erbaut.

    Im Chorraum befindet sich das kunstvolle Renaissance - Epitaph aus Marmor und Alabaster welches dem Amtmann Melchior von Arnstedt und seine Gattin (gestorben 1606 ) gewidmet ist.


    Adresse:
    Karl-Liebknecht-Straße
    39319 Jerichow